Die Gästehaus- und Apartmentanlage VILLA KOULIS befindet sich im Dorf Aggiadaki der Region Mani auf dem Süd-Peloponnes, unweit der berühmten Tropfsteinhöhlen von Diros.
Die Mani
Die Mani (griechisch Μάνη) ist ein Landstrich von landschaftlicher Besonderheit im Süden der griechischen Halbinsel Peloponnes. Sie erstreckt sich vom Fischerort Gythio bis hin zur felsigen Südspitze, dem Cape Tenaro. Die Landschaft ist geprägt von schroffer Karkheit und den eindrucksvollen Wohntürmen aus Naturstein, zu Dörfern gruppiert, zudem von grauer, steiniger Erde, rauhen Winden und dem endlosen Meer. Hauptort der Mani ist Areopoli.
Geprägt vom bis zu 2.400 Meter hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern, war die Mani bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im neunten Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden.
Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von Areopoli gelegene Itylo und das etwas nördlich gelegene Stoupa auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhlen von Pirgos Dirou, die per Boot befahren werden können, sowie das Dorf Vathia mit zwölf restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte Kardamili sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird.
Eine einzigartige Sehenswürdigkeit von weltlicher Schönheit und hohem kulturellen Wert auf der Halbinsel Mani und unweit der Unterkunft VILLA KOULIS sind die berühmten Höhlen von Diros bei dem Ort Pyrgos Dirou, die alle ihre Besucher verzaubert. Die sog. Vlychada-Höhle (Tel.: 0030-27330-52222) übertrifft mit ihrer Höhlenlandschaft von unvorstellbarer Schönheit, geprägt durch Stalaktiten und Stalagmiten aus Calciumcarbonat, die im tiefsten Inneren der Erde über die Jahrhunderte hinweg heranwachsen, jegliche Erwartungen. Die Gesamtfläche der Höhlen beträgt insgesamt über 33.000 Quadratmeter und sie haben eine Gesamtlänge von 5 km. Die erforschten Gänge Glyfada befinden sich fast auf Meereshöhe und haben Temperaturen von 16-20oC.